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Das Land der unbegrenzten Meinungsfreiheit?

 Das Land der unbegrenzten Meinungsfreiheit?



Wie Amerika sich gerade selbst entlarvt – egal wer regiertMan kann es kaum noch ertragen, weil es so vorhersehbar geworden ist: Kaum sitzt die andere Seite im Weißen Haus oder hat die Mehrheit im Kongress, wird genau das gemacht, was man dem Gegner jahrelang vorgeworfen hat – nur härter, dreister und mit dem Zusatz „Jetzt sind wir dran“.2025 erleben wir die neueste Episode dieses traurigen Theaterstücks.
  • Trump postet am 20. November offen, dass Abgeordnete und Senatoren der Opposition wegen „aufrührerischen Verhaltens“ die Todesstrafe verdienen.
  • Innerhalb von Stunden fordern linke Aktivisten und Teile der Demokraten, Trump umgehend wegen „Anstiftung zum Mord“ zu verhaften, seine Konten dauerhaft zu sperren und ihn per 25. Zusatzartikel für „geistig unzurechnungsfähig“ zu erklären.
  • Gleichzeitig wird in mehreren blauen Bundesstaaten ernsthaft diskutiert, Trump-Sympathisanten aus dem öffentlichen Dienst zu entfernen und MAGA-Veranstaltungen als „staatsfeindlich“ einzustufen.
Klingelt da was?Genau dasselbe Spiel lief 2020–2024 nur andersrum:
Damals wollten Trump-Anhänger Journalisten, Professoren und Tech-CEOs „wegen Landesverrats“ ins Gefängnis stecken, Plattformen entziehen und ganze Universitäten „entwoken“. Die Linke schrie Zeter und Mordio über den „Faschismus“. Heute jubeln dieselben Leute, wenn konservative Stimmen von Universitäten oder aus dem Staatsdienst geflogen werden – und nennen es „Verteidigung der Demokratie“.
Das Muster ist immer gleich:
  1. „Die da drüben zerstören die Meinungsfreiheit!“
  2. Wir kommen an die Macht.
  3. Wir zerstören die Meinungsfreiheit der anderen – aber diesmal richtig, weil sie es „verdienen“.
Das Ergebnis ist eine absterbende Spirale:
Jede Seite rechtfertigt ihre eigenen Zensur- und Repressionsfantasien mit den Exzessen der Gegenseite. Am Ende bleibt von der vielbeschworenen First Amendment nur noch ein leerer Satz in einem Geschichtsbuch, den beide Seiten zitieren, während sie gerade den Gegner mundtot machen.
Die bittere Wahrheit:
Das Land der unbegrenzten Meinungsfreiheit existiert schon lange nicht mehr. Es gibt nur noch zwei Lager, die abwechselnd die Knöpfe drücken dürfen – und jedes Mal ein Stück mehr von dem kaputt machen, was sie angeblich retten wollen.
Wer auch immer gerade oben ist, erweist sich als Spiegelbild dessen, was er hasst.
Und wir, die wir zuschauen, dürfen uns entscheiden, ob wir weiter mitmachen bei diesem traurigen Spiel – oder endlich aufhören, uns von Leuten regieren zu lassen, die uns alle für dumm genug halten, um jedes Mal wieder auf dieselbe Masche reinzufallen.
Denn solange wir das tun, haben am Ende beide Seiten gewonnen:
Die Freiheit hat verloren.

Wahlen: Ein Schmierentheater, das nur Enttäuschung bringt

 


Wahlen: Ein Schmierentheater, das nur Enttäuschung bringt
Wie soll man noch an Wahlen glauben, wenn sie nichts als leere Versprechen und schmutzige Machtspiele hervorbringen? Der spektakuläre Bruch zwischen Donald Trump und Elon Musk ist ein schreiendes Beispiel für den Verrat an Wählervertrauen. Noch vor Wochen feierten sie sich als Dreamteam: Musk, der selbsternannte Retter der Meinungsfreiheit, pumpte Millionen in Trumps Kampagne, während Trump ihn als „genialen Visionär“ hofierte. Doch kaum sitzt Trump im Weißen Haus, fliegen die Fetzen. Ein Steuergesetz, von Trump als „großes, schönes Gesetz“ gepriesen, wird von Musk als „widerliche Abscheulichkeit“ zerfetzt. Der Ton wird giftig: Musk ruft auf X zur Amtsenthebung Trumps auf, verhöhnt ihn mit Anspielungen auf Jeffrey Epstein und droht, seine Raumkapsel Dragon stillzulegen. Trump kontert, nennt Musk „verrückt“ und droht, SpaceX-Verträge zu kappen. Ein Nutzer auf X fasst es treffend zusammen: „Trump und Musk zerfleischen sich wie Hyänen, während wir Wähler wie Idioten dastehen.“
Das ist kein Einzelfall, sondern der Kern des Problems: Politiker und ihre „Verbündeten“ versprechen goldene Zeiten, nur um nach der Wahl ihre Masken fallen zu lassen. Musks Wut ist nachvollziehbar – er wollte einen schlanken Staat, weniger Bürokratie, und sieht nun, wie Trump Steuergelder in fragwürdige Deals pumpt. Doch wer glaubt, dass solche Bündnisse je für die Wähler gemacht waren, ist naiv. Es geht um Macht, Egos und Dollars, nicht um Prinzipien. Auf X tobt die Empörung: „Musk hat Trump reingehoben, und jetzt tritt er ihn in den Dreck. Warum wählen wir überhaupt?“
In Deutschland ist das Desaster noch skandalöser. Die Ampel-Regierung ist ein Synonym für Chaos: Wirtschaftskrise, explodierende Energiepreise und eine Migrationspolitik, die niemand mehr versteht. Die „Klimakleber“ blockieren Straßen, gefährden Leben, und die Justiz schaut tatenlos zu – ein Symbol für den Verfall staatlicher Autorität. Die CDU unter Merz? Ein müder Abklatsch von Merkels Politik, ohne Rückgrat oder Vision. Auf X schreibt ein Nutzer: „In Deutschland regiert die Inkompetenz, in den USA der Verrat. Wahlen sind ein Witz.“ Skandale wie die Cum-Ex-Affäre oder die Masken-Deals der letzten Jahre zeigen: Politiker bereichern sich oder ihre Freunde, während die Bürger für die Zeche aufkommen.
Wahlen? Ein schäbiges Theater, in dem die Akteure nach der Vorstellung ihre Masken ablegen und die Zuschauer – wir, die Wähler – mit leeren Händen zurückbleiben. Trump und Musk, Deutschland und seine Krisen – überall dasselbe Spiel: Versprechen werden gebrochen, Skandale vertuscht, und das Vertrauen in die Demokratie erodiert. Wenn selbst die „großen Retter“ wie Musk und Trump sich gegenseitig zerfleischen, warum sollten wir noch an dieses System glauben? Vielleicht ist es Zeit, die Bühne abzufackeln und neu anzufangen – oder zumindest aufzuhören, an die Mär von der „Stimme des Volkes“ zu glauben.