Warum der TanQuid-Deal nach Korruption und Verrat stinkt Während uns die Politik ständig etwas von „Energiesouveränität“ und „Unabhängigkeit“ erzählt, wird hinter den Kulissen das Tafelsilber der deutschen Infrastruktur verramscht. Der jüngste Verkauf von TanQuid , Deutschlands größtem Betreiber von Tanklagern, an den US-Riesen Sunoco ist mehr als nur ein wirtschaftlicher Deal – es ist ein politischer Offenbarungseid. 1. Ein Texaner an der deutschen Zapfsäule Wer steckt hinter Sunoco? Es ist die Tochter von Energy Transfer , geleitet von Kelcy Warren. Ein Mann, der nicht nur für seine rücksichtslose Expansion bekannt ist, sondern auch als einer der größten Geldgeber für Donald Trumps Wahlkämpfe gilt. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um sich zu fragen: Warum genehmigt die Bundesregierung den Verkauf von Lagerkapazitäten für Millionen Kubikmeter Treibstoff an einen Akteur, dessen Interessen primär in Texas liegen und der politisch tief im US-Lobbyismus verstrickt ist? ...