Rechtsgrundlage fragwürdig: Die USA haben keine UN-Sicherheitsratsresolution für die Angriffe vorgelegt
Die US-Angriffe auf iranische Nuklearanlagen am 20. Juni 2025 wurden von Präsident Donald Trump als präventive Maßnahme zur Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms gerechtfertigt. Laut Berichten wurden die Angriffe in enger Abstimmung mit Israel durchgeführt, wobei Netanjahu die Aktion als „historischen Erfolg“ feierte. Iran verurteilte die Angriffe als „wirtschaftliche Aggression“ und schwor, sein Nuklearprogramm nicht einzustellen. Rechtsgrundlage fragwürdig : Die USA haben keine UN-Sicherheitsratsresolution für die Angriffe vorgelegt, was die Aktion völkerrechtlich umstritten macht. Einseitige Militärschläge ohne internationale Legitimation erinnern an frühere US-Interventionen (z. B. Irak 2003 ), die destabilisierende Folgen hatten. Geopolitische Motive : Der Einsatz könnte weniger mit Irans Nuklearprogramm als mit der Wiederherstellung US-amerikanischer Dominanz im Nahen Osten und der Stärkung der israelisch-amerikanischen Achse zu tun haben. Die Angriffe folgen a...