Staatsaffäre per Algorithmus: Wenn die Schweiz Elon Musk den Krieg erklärt Was wie eine Randnotiz aus der Tech-Welt klingt, entwickelt sich gerade zu einem diplomatischen Präzedenzfall mit Sprengkraft. Dass die Schweizer Bundesrätin Karin Keller-Sutter Strafanzeige gegen die KI von Elon Musk erstattet hat, ist mehr als nur ein juristischer Streit um Verleumdung – es ist der Offenbarungseid staatlicher Ohnmacht im digitalen Zeitalter. Der Kern des Anstoßes: Wer haftet für die „KI-Lüge“? Der Auslöser war eine durch Musks KI-Modell verbreitete Falschbehauptung über die Bundesrätin. Doch die kritische Frage dahinter lautet: Ist eine KI ein Werkzeug oder ein Publizist? * Die staatliche Sicht: Die Schweiz argumentiert, dass Plattformbetreiber für die Inhalte ihrer Algorithmen voll verantwortlich sind. Wenn eine KI Unwahrheiten verbreitet, greift das Persönlichkeitsrecht – ohne Wenn und Aber. Die Musk-Perspektive: Die Gegenseite pocht auf die „Absolute Freedom of Speech“. Ein Algorit...