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Ausverkauf der Heimat: der TanQuid-Deal

 


Warum der TanQuid-Deal nach Korruption und Verrat stinkt

Während uns die Politik ständig etwas von „Energiesouveränität“ und „Unabhängigkeit“ erzählt, wird hinter den Kulissen das Tafelsilber der deutschen Infrastruktur verramscht. Der jüngste Verkauf von TanQuid, Deutschlands größtem Betreiber von Tanklagern, an den US-Riesen Sunoco ist mehr als nur ein wirtschaftlicher Deal – es ist ein politischer Offenbarungseid.

1. Ein Texaner an der deutschen Zapfsäule

Wer steckt hinter Sunoco? Es ist die Tochter von Energy Transfer, geleitet von Kelcy Warren. Ein Mann, der nicht nur für seine rücksichtslose Expansion bekannt ist, sondern auch als einer der größten Geldgeber für Donald Trumps Wahlkämpfe gilt.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um sich zu fragen: Warum genehmigt die Bundesregierung den Verkauf von Lagerkapazitäten für Millionen Kubikmeter Treibstoff an einen Akteur, dessen Interessen primär in Texas liegen und der politisch tief im US-Lobbyismus verstrickt ist?

2. Das Märchen von der "Sicherheitsprüfung"

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betont zwar, der Deal sei „geprüft“ worden. Als Beruhigungspille durfte die Bundeswehr die Anteile an den militärischen Pipelines (FBG) übernehmen. Doch das ist reine Augenwischerei!

  • Die Realität: Die zivilen Tanklager, die unsere Wirtschaft und unseren Alltag versorgen, gehören jetzt einem US-Konzern.

  • Die Frage: Wenn die Pipelines so sensibel sind, dass der Staat sie kaufen muss – warum gilt das nicht für die riesigen Lagerstätten, ohne die diese Pipelines wertlos sind?

3. Cui Bono – Wer profitiert wirklich?

Wenn Infrastruktur, die über Jahrzehnte in Deutschland aufgebaut wurde, plötzlich den Besitzer wechselt, stellt sich immer die Frage: Wer hat hier wen geschmiert? Es riecht nach dem klassischen Drehtür-Prinzip: Heute werden lukrative Genehmigungen für US-Investoren unterschrieben, morgen findet man die verantwortlichen Beamten oder Politiker vielleicht in gut dotierten Beraterposten wieder.

Es ist derselbe Modus Operandi wie bei der PCK-Raffinerie in Schwedt. Erst werden Standorte durch Sanktionen und politisches Hickhack sturmreif geschossen, bis der Wert sinkt – und dann kommen die "Retter" aus Übersee und greifen zu Spottpreisen zu.

4. Fazit: Deutschland wird zur Resterampe

Wir machen uns sehenden Auges abhängig. Zuerst vom russischen Gas, jetzt von der Willkür texanischer Öl-Barone. Dass dieser Deal im Januar 2026 durchgewunken wurde, ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Bürger, der an eine unabhängige deutsche Energiepolitik geglaubt hat.

Meine Meinung: Das ist kein freier Markt. Das ist der Ausverkauf unserer Sicherheit unter dem Deckmantel der transatlantischen Freundschaft. Es stinkt zum Himmel!

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