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Hunde statt Kinder: Die biologische Insolvenzerklärung einer Gesellschaft.

Hunde statt Kinder: Die biologische Insolvenzerklärung einer Gesellschaft.

 

Hund im Kinderwagen

Der dressierte Zerfall: Warum wir unsere Zukunft gegen Haustiere und Ideologien eintauschen

Ein Kommentar von Cosmo Cramer

Wer heute mit offenen Augen durch unsere Städte geht – egal ob in Berlin, London oder mittlerweile sogar in den Metropolen des Orients –, sieht einer Zivilisation beim kollektiven Selbstmord zu. Es ist kein plötzlicher Knall, sondern ein schleichendes, fast schon lächerliches Dahinsiechen, garniert mit bunten Schleifen und moralischer Überlegenheit.

Vom Familienvater zum „Hundepapa“

Es ist das wohl erbärmlichste Symbol unserer Zeit: Ein Mensch, der einen Kinderwagen schiebt, in dem kein Säugling liegt, sondern eine französische Bulldogge im Strickpullover. Wir haben die mühsame, aber heilige Aufgabe, Kinder zu freien, starken Menschen zu erziehen, gegen die bequeme Unterwürfigkeit von Haustieren eingetauscht.

Haustiere sind zum ultimativen Kindersatz der Ego-Gesellschaft geworden. Sie widersprechen nicht, sie stellen keine unbequemen Fragen zur Zukunft, und man kann sie nach Belieben vermenschlichen, während man die echte Biologie verachtet. Dass wir mittlerweile die Hinterlassenschaften dieser „Ersatzkinder“ mit der Hand (wenn auch in Plastik) vom Asphalt klauben, ist die perfekte Metapher für den Status des modernen Menschen: Wir sind zu Dienern des Nutzlosen geworden.

Das Märchen von der „Freiheit“

Man hat uns eingeredet, die Zerstörung der Kernfamilie sei „Emanzipation“. In den 80ern konnte ein hart arbeitender Vater noch eine neunköpfige Familie ernähren und den Jahresurlaub finanzieren. Heute werden Frauen in die Lohnarbeit gejagt und als „stark“ verkauft, während sie am Ende des Monats kaum die Miete für ihre Single-Wohnung zahlen können.

In den Medien – von Netflix bis zum heute journal – wird uns die traditionelle Partnerschaft als Gefängnis madig gemacht. Männer werden als „nützliche Idioten“ oder toxische Relikte dargestellt, während das LGBTQ-Spektrum zur neuen Staatsreligion erhoben wurde. Wer noch an Vater, Mutter und Kind glaubt, gilt fast schon als verdächtig. Man redet Eltern ein, Fotos ihrer Kinder seien eine Gefahr für deren „Persönlichkeitsrechte“, während man gleichzeitig Hunde-Geburtstage mit Torte und Livestream feiert.

Die Ära der „weichen Männer“

Wir erleben gerade das Endstadium jenes berühmten Zyklus: Gute Zeiten erschaffen weiche Männer. Weiche Männer erschaffen harte Zeiten. Wir haben uns so weit von der Realität entfernt, dass wir per Gesetz entscheiden wollen, wer Mann und wer Frau ist. Wir haben die biologische Wahrheit gegen ein „Kostümfest“ eingetauscht. Doch die Natur lässt sich nicht durch Ideologien bestechen. Eine Gesellschaft, die ihre Kinder als „Plagegeister“ oder „Kostenfaktor“ betrachtet, aber für den Mops eine Krankenversicherung abschließt, hat keine Zukunft. Sie hat den Überlebensinstinkt verloren.

Der Aufprall wird kommen

Dieser Zerfall ist gewollt. Ein einsames Individuum ohne Familienrückhalt, das seine emotionale Erfüllung in einem Haustier und seine Identität in einer staatlich geprüften Geschlechterrolle sucht, ist perfekt steuerbar.

Doch der Ferrari der Dekadenz wird im Sand stecken bleiben. Die Geschichte lehrt uns, dass auf jede Ära der Verweichlichung eine Ära der harten Realität folgt. Wir können zusehen, wie die Fassaden bröckeln, oder wir fangen an, uns wieder auf das zu besinnen, was eine Gesellschaft wirklich trägt: Echte Bindungen, echte Kinder und die harte, ungeschönte Wahrheit der Biologie.

Es ist Zeit, den Kinderwagen wieder für das zu nutzen, wofür er gebaut wurde. Ansonsten werden unsere Enkel – sofern wir überhaupt noch welche haben – tatsächlich wieder auf Kamelen reiten, während sie über die Ruinen einer Welt rätseln, die ihre Hunde mehr liebte als ihre eigene Fortexistenz.

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