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Das Ende der Illusionen: Steuert die Welt in einen neuen, globalen Rassismus?

Im Fadenkreuz der Traumfabrik: Wie Israel und der Mossad in Hollywood Regie führen

 


Im Fadenkreuz der Traumfabrik: Wie Israel und der Mossad in Hollywood Regie führen

Wer an Hollywood denkt, denkt an Glamour, Blockbuster und das große Geld. Doch hinter den Kulissen der weltgrößten Filmindustrie tobt seit Jahrzehnten ein unsichtbarer Krieg um Geopolitik und Soft Power. Während es völlig normal und verständlich ist, dass ein Staat wie die USA sein eigenes Militär (etwa über das Pentagon-Büro in Los Angeles) in ein gutes Licht rücken will, reden wir hier von etwas völlig anderem: der massiven, verdeckten Einflussnahme eines ausländischen Staates mitten im Herz der amerikanischen Kultur- und Machtzentren.

Es ist nicht der KGB, es ist nicht der BND – es sind die israelischen Sicherheitsorgane und der Mossad, die in Hollywood seit Jahrzehnten die Fäden ziehen, um die globale Deutungshoheit über ihre Politik abzusichern.

Der Blockbuster-Produzent mit dem Mossad-Hintergrund: Arnon Milchan

Das spektakulärste und absolut unumstößliche Beispiel für diese Verflechtung ist die Lebensgeschichte des israelischen Milliardärs Arnon Milchan. Für Kinofans ist sein Name mit Meilensteinen wie Pretty Woman, Fight Club, Heat oder 12 Years a Slave verbunden. Doch Milchan führte über Jahrzehnte ein extremes Doppelleben als Hollywood-Mogul und hochrangiger Geheimagent.

In der israelischen Investigativ-Dokumentation Uvda brach Milchan selbst sein Schweigen: Er gab offen zu, ab den 1960er Jahren für das geheime israelische Rüstungsbeschaffungsamt LAKAM gearbeitet zu haben. Seine Kernaufgabe? Die verdeckte Beschaffung von Technologien und Materialien für das israelische Atomprogramm. Während er in Kalifornien mit Weltstars feierte, agierte er im Hintergrund als globaler Waffenbeschaffer. Seine Filmproduktionsfirma bot ihm dabei die perfekte, unangreifbare Tarnung für weltweite Reisen und Millionentransaktionen, die unter dem Radar der US-Behörden liefen.

Drehbuch-Deals: Wenn Agenten Filme diktieren

In den meisten Hollywood-Produktionen wird der Mossad als unfehlbare, fast schon mythische Eliteeinheit inszeniert, die die Welt rettet. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Strategie. Sobald Filmstudios in Israel drehen oder auf militärische Ressourcen zugreifen wollen, prüfen staatliche Stellen genau, wie das Land und seine Dienste dargestellt werden.

Ein prominentes Beispiel ist der Zombie-Blockbuster World War Z. Darin wird Israel als die ultimativ kluge, vorausschauende Nation dargestellt, die sich als einzige durch den Bau von Schutzmauern rettet – eine direkte filmische Reinwaschung einer realen, international höchst umstrittenen Sicherheitspolitik. Nur sehr selten brechen Filme wie Steven Spielbergs Munich (2005) mit diesem heroischen Klischee und zeigen die moralischen Grauzonen und die psychologische Zerstörung, die diese verdeckten Operationen hinterlassen.

"Spionieren unter Freunden": Das tiefe Misstrauen der CIA

Schaut man sich Berichte und Aussagen ehemaliger CIA- und FBI-Agenten an, bröckelt das Bild der „treuen Verbündeten“ gewaltig. In US-Geheimdienstkreisen gilt der Mossad auf amerikanischem Boden seit jeher als einer der aggressivsten und rücksichtslosesten Akteure überhaupt.

Insider und Ex-CIA-Mitarbeiter berichten von einer absurden Realität hinter den Kulissen: Man kooperiert zwar offiziell, traut den israelischen Kollegen aber keinen Millimeter. Es ist ein offenes Geheimnis unter Agenten, dass offizielle Gastgeschenke aus Israel regelmäßig einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden müssen, weil man immer wieder hochmoderne Abhörwanzen darin findet. Aus diesem Grund weichen US-Geheimdienstler für sensible, interne Treffen oft schlichtweg in neutrale Hotels aus, um sicher zu sein, dass der „Freund“ nicht mithört.

Die Privatisierung der Methoden: Black Cube

Wie tief diese Geheimdienst-Mentalität in der Filmbranche verwurzelt ist, zeigt auch der Skandal um die private Agentur Black Cube – eine Firma, die fast ausschließlich von ehemaligen Agenten israelischer Dienste (wie dem Mossad oder dem Inlandsdienst Shin Bet) betrieben wird.

Als der Hollywood-Mogul Harvey Weinstein merkte, dass ihm investigative Journalisten und missbrauchte Frauen auf die Schliche kamen, heuerte er Black Cube an. Die Privatspione setzten Agenten mit gefälschten Identitäten auf die Opfer an, spionierten sie aus und versuchten, die Wahrheit im Keim zu ersticken. Obwohl Black Cube ein profitorientiertes Unternehmen ist, brachte dieser Fall die skrupellosen Methoden staatlicher Geheimdienste mitten in die Machtkämpfe von Hollywood.

Fazit

Hollywood war noch nie politisch neutral. Aber während die USA ihre eigene Armee im Kino vermarkten, nutzt Israel die Traumfabrik als weltweites Schutzschild. Durch strategische Platzierung von Personal wie Milchan, die Beeinflussung von Drehbüchern und aggressive Spionage im Hintergrund wird sichergestellt, dass die westliche Welt die geopolitischen Interessen Tel Avivs als die „gute Sache“ abspeichert. Die spannendsten Thriller werden eben immer noch nicht von Drehbuchautoren geschrieben – sondern von den Geheimdiensten hinter den Kulissen.

In diesem Beitrag über Arnon Milchans Geständnis wird die Fernsehdokumentation beleuchtet, in der der Hollywood-Produzent zum ersten Mal offiziell seine geheime Vergangenheit und seine illegalen Aktivitäten für die israelische Regierung eingeräumt hat.

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