Die Architektur des Iran-Konflikts Europa als Zahlmeister, Israel als strategischer Hauptprofiteur Während Europa im April 2026 zwischen Energiekrise und der Angst vor inneren Unruhen schwankt, zeigt ein nüchterner Blick auf die Landkarte des Nahen Ostens, wer die Früchte der US-israelischen Schläge vom 28. Februar erntet. Während die USA die militärische Muskelarbeit leisten und Europa die wirtschaftlichen Trümmer verwaltet, sichert sich Israel seine Vormachtstellung für das nächste halbe Jahrhundert. 1. Der Hauptprofiteur: Israel und die "Stunde Null" Für die israelische Regierung ist die aktuelle Eskalation kein Risiko, sondern die Erfüllung einer jahrzehntelangen Strategie. Der Profit ist dreifach: Existenzielle Bereinigung: Mit der Ausschaltung der iranischen Führung und der Zerstörung der Nuklear-Infrastruktur hat Israel seinen Erzfeind "geköpft". Die Bedrohung durch den "schiitischen Halbmond" (Iran-Irak-Syrien-Libanon) ist faktisch kollabiert. M...